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Oberuckersee

Bahnhof Warnitz

Blankenburg
Geschichtliches
Erste Erwähnung 1250 als Blankenborch. Enstand damals als slawische Siedlung.

Zugehörigkeit:
1424, mehrere Höfe in Besitz des Klosters
bis 1849 zur Schulamtsgemeinde Joachimsthal
bis 1952 zum Kreis/Amt Angermünde
bis 1991 zum Kreis Prenzlau
ab 1992 zum Amt Gramzow

Sehenswürdigkeiten
Wollberg, Kirche

Wohn- und Landwirtschaftsfunktion, Gewerbe/Handwerk geringer Anteil für Eigenversorgung im Amtsbereich und im näheren Umland des Amtsbereiches. Wann dieser Ort gegründet wurde, ist nicht genau bekannt. Sicher ist nur, dass dieser Ort nach den Rittern von Blankenburg, die im 12. Jahrhundert aus dem Harz in dieses Gebiet kamen, benannt wurde. Diese Ritter übernahmen die slawische Burg auf dem Burgwall, der im Volksmund "Wallberg" genannt wird. Reste des Burgwalls sind noch heute nordöstlich des Ortes zu finden.


Ortsteil Potzlow
Eingebettet in eine hüglige Landschaft liegt 10 km südlich von Prenzlau der Ort Potzlow.

Geschichtliches
Potzlow wird 1239 urkundlich zuerst erwähnt. Schon 1288 wird es Stadt genannt und erhält 1305 die Marktgerechtigkeit. Wer den Ort betritt, gewahrt sofort dessen größere Vergangenheit. Die Straßen zeigen die Anlage einer großen Stadt. In der Mitte liegt der Marktplatz, auf dem die Kirche steht, ein mittelalterlicher Granitquaderbau. Die letzten Zweifel über die Bedeutung des Ortes schwinden, wenn man die mitten auf dem Marktplatz stehende Rolandssäule sieht, die von Legenden umworben ist. Am 14. Dezember 1991 wurde der neue hölztene Roland, vom Bildhauer Claus Lindner gefertigt und als Wahrzeichen des Dorfes wieder am historischen Platz aufgestellt. Alljährlich findet aus diesem Anlaß ein Fest statt. Er wird miterleben, was die 515 Einwohner aus ihrer nicht gewordenen Stadt machen. Es wird fleißig gebaut.

Gäste können sich in Potzlow wohlfühlen. Handwerk und Gewerbe sowie Dienstleistungen sind Anziehungspunkte. Verpflichtend und zukunftsorientiert werden die Bürger von Potzlow ihre Heimat verschönern.

Sehenswürdigkeiten
Auf einer sanften Anhöhe, 2 km von Potzlow entfernt, ist der Pferdehof Ruhnau zu finden. Die Spring- und Dressurreitanlage sowie eine Reithalle lassen Reiterherzen höher schlagen. Auf dem Rundweg um den Oberuckersee, welcher durch Potzlow führt, können Rad- und Wanderfreunde eine Rast am Mittelpunkt der Uckermark einlegen.

  • hölzene Roland
  • Findling in Strehlow




Ortsteil Seehausen
Das Straßendorf Seehausen ist unmittelbar an einer Lanke im Norden des Oberucksersees gelegen und mit der Bahn aus Richtung Berlin und Stralsund erreichbar

Geschichtliches
Erste Erwähnung der Gemeinde 1250 als Seehusen. Zugehörigkeit in der Entwicklung der Gemeinde:
bis gegen 1542 zum Zisterzienserkloster Seehausen
bis 1664 zum Klosteramt Seehausen
bis 1849 zur Schulamtsgemeinde Joachimsthal
bis 1952 zum Kreis/Amt Angermünde
bis 1991 zum Kreis Prenzlau

An das ehemalige Zisterzienserkloster auf der Halbinsel Marienwerder erinnern heute nur noch einige Hügel. Einst war die Halbinsel durch eine überdachte Holzbrücke mit der Burgwallinsel im Oberuckersee verbunden. Bei Grabungen an Land und im Wasser wurden in den 80er Jahren des 20. Jahrhundert über 20.000 Einzelfunde geborgen. Sie sind heute im Kulturhistorischen Museum im Dominikanerkloster Prenzlau zu sehen.

Sehenswürdigkeiten
Kirche
Klosterhalbinsel


Ortsteil Warnitz
Im Norden des Landes Brandenburg liegt, 80 km von Berlin entfernt, die Uckermark. Im nördlichen Teil des Biosphärenreservates Schorfheide-Chorin liegt das Landschaftsschutzgebiet Oberuckersee. Direkt am Ostufer des Oberuckersees liegt das Dorf Warnitz.

Der Ort Warnitz ist über die A11 Berlin- Stettin mit einer eigenen Autobahnabfahrt sehr gut zu erreichen. Warnitz liegt an der Eisenbahnstrecke Berlin - Stralsund und ist aus beiden Richtungen im Zweistundentakt erreichbar. Die nächst größeren Städte wie Schwedt, Prenzlau, Angermünde, Templin sind gut zu erreichen

Geschichtliches
Warnitz wird erstmals als "Warlitze" in einem Schutzbrief der Herzöge Otto I. und Barnim III. von Pommern für das Kloster Seehausen genannt, der in Stettin am 1. September 1332 ausgestellt wurde. 1375 erschien "Warsitz" im Landbuch Kaiser Karl IV. und hatte fast nur slawische Einwohner.

1539 kommt Warnitz zum Klosteramt Gramzow-Seehausen. Das ursprüngliche Dorf gruppierte sich um die 1738 errichtete Feldsteinkirche und der einklassigen Dorfschule. Ab den 60er Jahren wurde Warnitz der dominierende Urlaubsort am Oberuckersee, mit dem noch heute bestehenden Campingplatz der direkt am See liegt. In der 1960 erbauten Schule werden auch heutzutage Kinder umliegender Gemeinden beschult

Sehenswürdigkeiten
Feldsteinkirche (1738)
Burgwallinsel im Oberuckersee
Gaststätte mit eigener Brauerei
Aussichtsturm
Exotische Tiere