Pressekonferenz in Szczecin

Amt Gramzow, den 06.06.2018

PRESSEKONFERENZ ZUM PROJEKT:

Nachbarspracherwerb von der Kita bis zum Schulabschluss - der Schlüssel zur Kommunikation in der Euroregion Pomerania

 

Das Amt Gramzow nimmt seit dem 01.06.2017 zusammen mit der Stadt Szczecin, dem Landkreis Vorpommern-Greifswald, der Universität Greifswald, der regionalen Arbeitsstelle für Bildung, Integration und Demokratie und dem Landkreis Uckermark am gemeinsamen Projekt "Nachbarspracherwerb von der Kita bis zum Schulabschluss- der Schlüssel zur Kommunikation in der Euroregion POMERANIA" teil.

Die Kindertagesstätten in Hohengüstow, Schmölln sowie die Grundschule „Anna-Karbe” in Gramzow sind momentan in diesem Projekt involviert.

 

Am 05.06.2018 fand in Szczecin um 12 Uhr eine Pressekonferenz dazu statt.

Geladen waren alle o.g. Projektteilnehmer sowie interessierte Journalisten.

Resultierend aus dieser Pressekonferenz wurde Folgendes festgehalten:

 

­­Nachbarspracherwerb von der Kita bis zum Schulabschluss ….“ die Projektumsetzung mit der Chance auf die nächste Finanzierung.

Ein modernes Sprachprojekt, dank dem Kinder und junge Menschen, die in der Euroregion Pomerania wohnen, gegenseitig ihre Sprachen kennenlernen.

Der Begleitausschuss des Programms Interreg VA Deutschland/Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg- Polen befürwortete im Rahmen des Ziels „Europäische Territoriale Zusammenarbeit “ das Projekt positiv. Damit bekommt Szczecin die nächsten finanziellen Mittel für dessen Umsetzung.

 

„Nachbarspracherwerb von der Kita bis zum Schulabschluss - der Schlüssel zur Kommunikation in der Euroregion Pomerania”, bekannt auch als „Stettiner Sprachstandard”, hat das Ziel, die sprachlichen, mentalen und kulturellen Barrieren unter Kindern und jungen Einwohnern der Euroregion Pomerania zu überwinden. Dadurch wird die weitere Ausbreitung des zweisprachigen Bildungssystems auf jeder Bildungsebene – vom Kindergarten, über Grundschule, Sekundarstufe 1, bis zur Sekundarstufe 2 – möglich sein. Das Projekt wird in den Bildungseinrichtungen in Szczecin seit Februar 2017 umgesetzt, obwohl der Fördervertrag erst im Februar 2018 unterzeichnet wurde.

 

Das Beibringen der Sprache des Nachbarn genießt eine hohe Priorität in Szczecin und dessen Popularisierung wird auch von deutschen Projektpartnern angestrebt. Das Hauptziel des Projektes ist die Entwicklung der sprachlichen und interkulturellen Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen durch die Schaffung eines bisher fehlenden systematisierten Konzeptes für die Kontinuität des Lernens der Sprache des Nachbarn vom Kindergarten bis hin zum Abschluss der Oberschulbildung.

 

Bisher fanden im Rahmen der Projektumsetzung, außer dem zusätzlichen Unterricht in den Bildungseinrichtungen, unter anderem das Deutsch-Polnische Forum der Lehrer sowie das Treffen der Kinder und Jugendlichen statt. Zusätzlich wurde in den Bildungseinrichtungen in Deutschland das neue Angebot für den Polnisch-Unterricht in den Kindergärten und Grundschulen eingeführt.

Die Projektbegünstigten sind vor allem Kinder und Jugendliche aus den daran teilnehmenden Institutionen, aber auch Eltern und Lehrkörper. Insgesamt sind 3165 Schüler, 53 Bildungseinrichtungen (24 Einrichtungen in Szczecin und 29 Einrichtungen in Deutschland) sowie 321 Lehrer an dem Vorhaben beteiligt.

 

Für dessen Umsetzung wird ein Team einberufen, das aus polnischen und deutschen Experten besteht. Im Rahmen der Tätigkeit dieses Teams wird ein gemeinsames, innovatives Konzept für die Fortsetzung des Unterrichts in der Sprache des Nachbarn erarbeitet.

 

Das bisherige Budget für die Aufgabe beträgt 2.569.643,29 € (darunter die Mitfinanzierung seitens des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung € 2.184.196,78 €).

 

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Pressekonferenz in Szczecin