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"Wer fremde Sprachen nicht kennt, weiß nichts von seiner eigenen", so ein Zitat von dem bekannten deutschen Dichter Johann Wolfgang von Goethe.

 

Das Amt Gramzow nimmt seit dem 01.06.2017 zusammen mit der Stadt Stettin, dem Landkreis Vorpommern-Greifswald, der Universität Greifswald, der regionalen Arbeitsstelle für Bildung, Integration und Demokratie und dem Landkreis Uckermark am gemeinsamen Projekt "Nachbarspracherwerb von der Kita bis zum Schulabschluss- der Schlüssel zur Kommunikation in der Euroregion POMERANIA" teil.

Das Projekt wird durch das Kooperationsprogramm "Interreg VA Mecklenburg/Brandenburg/Polen" durch die Europäische Union aus Mitteln des Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) finanziert. Die Gesamtausgaben dieses Projektes belaufen sich auf 2.569.643,29 € und werden mit 2.184.196,78 € durch EFRE Mittel kofinanziert.

 

Hauptziel dieses Projektes ist die Entwicklung der sprachlichen- und interkulturellen Kompetenzen von Kindern sowie Sprachbarrieren durch frühe Förderung in der Grenzregion abzubauen.

Dies soll insbesondere dadurch erreicht werden, dass die Fremdsprache "Polnisch" in Deutschland und die "deutsche" Sprache in Polen erlernt, entwickelt und stetig ausgebaut wird. Mittels spielerischer Aktivitäten im Kitaalltag sowie gezielter Arbeitsgemeinschaften an der Schule sollen sprachliche und grenzüberschreitende Barrieren überwunden werden, die derzeit die Integration behindern.

 

Weiterhin sind aber auch die pädagogischen Mitarbeiter entscheidende Bestandteile des Projektes. Sie erhalten ein umfassendes Qualifizierungsprogramm, Rahmenpläne sowie die Möglichkeit, an Erfahrungsaustauschtreffen teilzunehmen.

 

Von diesem Projekt profitieren in erster Linie die Kinder der Kindertagesstätten in Hohengüstow und Schmölln sowie weiterführend die Kinder der Grundschule "Anna-Karbe" in Gramzow.

Für die Umsetzung dieses Projektes in den Kindertagesstätten wurde eine pädagogische Mitarbeiterin (Muttersprache polnisch) eingestellt.

In der Grundschule Gramzow findet wöchentlich eine zweistündige bilinguale Arbeitsgemeinschaft statt.

 

Mittels deutsch-polnischer Begegnungen werden den Kindern dann auch Chancen geboten, ihre sprachlichen und interkulturellen Kompetenzen anzuwenden, auszubauen und eine langfristige Grundlage für ein Miteinander zu schaffen.

 

Der durchgängige Nachbarspracherwerb bietet der Grenzregion, insbesondere den Modellkommunen, die Möglichkeit, die gemeinsame grenzüberschreitende Region zu stärken, sprachliche und kulturelle Barrieren zu überwinden sowie die Zusammenarbeit grenzüberschreitender Institutionen zu intensivieren.

 

Pressebericht zum Besuch der Ministerpräsidentin

Unterzeichnung der Schirmherrschaftsurkunde