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Eickstedt

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Geschichtliches/Sehenswürdigkeiten
In so mancher Historie der Uckermark taucht der Name derer von Eickstedt auf. Vertreter dieses Geschlechts waren über Jahrhunderte hinweg Ritter, auch Raubritter, preußische und Kolonialoffiziere in Ost- und Südwestafrika. Sie waren hohe Beamte, Landräte und Forschungsreisende. Sicher, es gab mehrere Linien. Allein um 1699 sind in Eickstedt drei Rittersitze verzeichnet. Eine Begebenheit von vielen mag für die hiesigen Eickstedter stehen. Unweit von Eickstedt liegt Schmölln mit seinem dichtbewaldeten Räuberberg nahe des Randowtals. Der Legende nach soll es einen unterirdischen Gang von Eickstedt zur Räuberburg gegeben haben. Belegt ist das aber genau so wenig wie, dass es dort, wo sich heute der Dunkersee befindet, einmal eine große Siedlung gegeben haben soll. Dass aber die Herren von Eickstedt mit dem Schmöllner Burgherren tüchtig gemauschelt haben, scheint gewiss. So saßen nämlich Dubislav von Eickstedt und einige andere Ritter 1327 wegen Wegelagerei im Hundeloch zu Prenzlau und durften erst als sie Urfehde geschworen hatten, auf ihre Rittersitze zurück. Doch die Geschichte Eickstedts geht bis in das Jahr 1271 mit der Erwähnung des Dominus Fredericus de Ecstede zurück.


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