Kirche Fredersdorf

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Dorfstr.
16306 Zichow OT Fredersdorf

Seitenansicht der Kirche

Die Dorfkirche von Fredersdorf besteht aus einem rechteckigen Schiff und einem gerade geschlossenen, eingezogenen Chor. Das Mauerwerk aus regelmäßigen Feldsteinquadern weist die Kirche als ein Gebäude des 13. Jahrhunderts aus. Der verbretterte Dachturm wurde 1703 aufgesetzt.


Der Fachwerkanbau an der Südseite des Chores stammt aus dem 18. Jahrhundert. Ein spitzbogiger Triumpfbogen trennt Schiff und Chor im Inneren. Prunkstück der Ausstattung ist der kleine spätgotische Schnitzaltar, der im Mittelschrein eine Anna Selbdritt, flankiert von Katharina und einem Bischof, zeigt.
Auf den Flügelinnenseiten gemalte Heilige, die Malereien der Flügelrückseiten sind leider schon verblasst. Bekrönt wird der Aufsatz von einem spätgotischen Kruzifix in Renaissancerahmung. Kanzel, Gestühl und Orgelempore sind Werke des Baroks aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts.  Statt der alten Glocken von Jacob Schulz aus Prenzlau (1703 und 1706) gibt es nun eine von 1923 (Voß & Sohn, Stettin).

 

Die Fredersdorfer Kirche verfügt über einen sehr bemerkenswerten Altaraufsatz, den der Berliner Kunsthistoriker Dr. Peter Knüvener dem hanseatischen Kulturkreis zuordnet.